Winel

Von der Handskizze zur Luxusjacht

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Über Winel

Schließvorrichtungen für die Schifffahrt
Winel entwirft und produziert Schließvorrichtungen für die Schifffahrt. Zum großen Teil für den Jachtbau, und oft geht es dabei um Jachten, die gut zehn Millionen kosten. Da wird z. B. ein ausklappbarer Balkon erstellt; eine Tür, hinter der ein kleineres Boot liegen kann und die ausgeklappt wird; oder eine Tür zwecks Zugang zu einem Helikopter auf der Jacht.  Aber wir arbeiten nicht nur im Bereich des Luxusjachtbaus, auch in der Handelsschifffahrt, sowohl der Binnenschifffahrt als auch der Seeschifffahrt, werden Schließvorrichtungen eingesetzt:  Türen, Entlüftungen und mehr von diesem Betrieb mit Sitz in Assen.

80 bis 90 Personalmitglieder
Bei Winel arbeiten zwischen 80 und neunzig Leute. Ab und zu werden zusätzliche Zeitarbeitskräfte beschäftigt.  Reezigt: „Im Zeichenbüro arbeiten im Moment vier CAD-Konstrukteure und drei Leute in der Arbeitsvorbereitung arbeiten auch mit Inventor. Insgesamt gibt es neun Lizenzen.  Der Aufwand wird bewusst auf ein Minimum beschränkt, auf ca. ein Fünftel der Gesamtzahl Personalmitglieder.

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 „Mit Inventor sind wir in der Lage, die Funktion vorab zu simulieren, und können auf Blockagen hin testen.  Früher entdeckten wir Blockagen oft erst bei der Montage vor Ort, aber das ist jetzt Vergangenheit.“

Gerard Reezigt

Hauptzeichenbüro für Luxusjachten - Winel
Silhouet
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Luxusjachten

Für Luxusjachten ab 60 Metern Länge werden im eigenen Zeichenbüro nach Wunsch des Kunden Verriegelungen entworfen.  Reezigt: „Dabei kann es sich um eine Plattform handeln, um einen Jetski zu Wasser zu lassen; oder eine Tür, hinter der sich ein kleineres Boot befindet, mit dem der Eigentümer kleinere Touren machen kann.  Das Boot wird über eine Verstrebung und einen kleinen Kran durch die offene Tür zu Wasser gelassen.

Alles wird ‚schlüsselfertig‘ ausgeliefert und vor Ort, auf der Jachtwerft, durch unser eigenes Personal angeschweißt. Außerdem wird die entsprechende Verdrahtung angeschlossen.  Das Unternehmen bietet seine Spezialanfertigungen im Umkreis von tausend Kilometern von Assen aus an.  Wenn die eigenen Mitarbeiter in die Arbeiten einbezogen werden, möchte das Unternehmen gern, dass sie an einem Tag hin und wieder zurückkommen.  Das bedeutet, dass hauptsächlich Jachtbauer in Deutschland und den Niederlanden beliefert werden. Ihre anderen Produkte werden weltweit angeboten.

In 3 Jahren von der Skizze zum Produkt

Reezigt: „Der Bau einer Jacht dauert mindestens ein bis drei Jahre, und da kommen wir schnell ins Bild. Bei Neubauten beträgt die Durchlaufzeit für uns oft auch ein Jahr.  Der Kunde bespricht mit dem Erbauer, was seine Wünsche sind, dann erstellen wir eine Entwurfsskizze, und die bespricht der Erbauer wieder mit dem Kunden. Dabei geht oft viel Zeit verloren, es kann gut einen Monat dauern, bevor man die Änderungen für eine Zeichnung zurückerhält.

Die Basis ist eine Handskizze, manchmal ergänzt mit Fotos von früher produzierten vergleichbaren Produkten, die dem Kunden zur Begutachtung vorgelegt werden.  Die Skizze wird dann in Inventor eingelesen und ergänzt, und auf dieser Basis wird zunächst über Hobeln, Extrusion und Druckguss ein physisches Modell erstellt.  Nach Freigabe wird die endgültige Tür aus Blech erstellt.“ Die hierbei verwendeten Materialien sind Stahl, Edelstahl, Aluminium und kugelsicheres Kevlargewebe, wobei die verwendeten Komponenten ausgelagert werden.

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Inventor

Winel arbeitete bereits früher auf mehreren HiCAD-Stationen in 3D.  Die von Winel an Simulation, Visualisierung und Kommunikation der Entwürfe gestellten Anforderungen führten zum Entschluss, den Markt für 3D-Software erneut zu erforschen.  Sodann hat man sich für Autodesk Inventor entschieden, da viele externe Büros, mit denen Winel zusammenarbeitet, auch mit Inventor arbeiten, und das fördert die Kommunikation.  Außerdem standen über Entsendungsbüros auch Ingenieure mit Inventorkenntnissen und -erfahrung zur Verfügung.

 

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Simulation beim Entwurf

 „Mit Inventor sind wir in der Lage, die Funktion vorab zu simulieren, und können auf Blockagen hin testen.  Früher entdeckten wir Blockagen oft erst bei der Montage vor Ort, aber das ist jetzt Vergangenheit.“

Die Umsetzung erfolgte durch die Cadac Group.  „Generell reservieren wir die Urlaubszeit für das Update von Software auf die neueste Version. Mit einem von Cadac entsandten Berater wurde eine Arbeitsweise festgelegt, wie wir mit den gelieferten doppelt gekrümmten Schiffsrümpfen umgehen müssen, denn das ist ein ‚ganz spezieller Bereich‘.

Mittlerweile wird bei Winel, zur Prognose der Funktion von Entlüftungen, auch mit  Autodesk Simulation CFD, ohne kostspielige Prototypen, gearbeitet.  „Diese Software haben wir über Autodesk Desktop Subscription in Gebrauch, also kostengünstig in der Anschaffung."

Autodesk Vault für die technische Dokumentverwaltung

Winel verwendet im Moment die Product Design Suite Ultimate mit Inventor Professional.  Die Erstellung von Zeichnungen wurde lange Zeit ausgelagert, aber seit einem bis fünf Jahren wird auch intern zur gänzlichen Zufriedenheit mit Inventor gearbeitet.

Die Dokumentverwaltung erfolgt heute noch über Dateiordner, in denen PDFs, 2D-Zeichnungen und 3D-Modelle separat gespeichert werden.  Falls dies wünschenswert ist, werden neue Versionen von PDFs und 2D-Zeichnungen erstellt, also nicht automatisch aktualisiert, sodass alte Versionen erhalten bleiben und der Prozess nachverfolgt werden kann.  Die 100%igen Standardteile werden in Autodesk Vault gespeichert, und Elektrodiagrammzeichnungen in AutoCAD.  

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