Vosta LMG

Vom 3D-Entwurf bis zur komplett neuen Arbeitsweise

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Entwurfsautomatisierung

Eine andere Art des Arbeitens
Die allgemeine Akzeptanz von 3D-Entwurfssoftware hat zu wichtigen Verschiebungen in der Art und Weise geführt, wie Unternehmen ihren Entwurfsprozess angehen. Das gilt natürlich an erster Stelle für die CAD-Konstrukteure und Techniker selbst.  Aufgrund der vielen neuen Möglichkeiten von 3D hat sich ihre Arbeitsweise beträchtlich verändert.  Wo sie früher größtenteils selbstständig 2D-Zeichnungen von Komponenten des größeren Ganzen zeichneten, ‚bauen‘ sie jetzt gewissermaßen komplette virtuelle Konstruktionen im 3D-Entwurfsumfeld.  Außerdem ist die Entwurfsautomatisierung seit Langem schon nicht mehr nur eine Angelegenheit der technischen und Entwurfsabteilung.  Die leistungsstarken Multimedia-Möglichkeiten der Software haben den Entwurfsprozess auch nichttechnischen Anwendern eröffnet.

Dreh- und Angelpunkt der Projektverwaltung
Die Entwurfsdaten werden zum tatsächlichen Dreh- und Angelpunkt der Projektverwaltung. Diese Feststellung trifft speziell auf den mechanischen Entwurf zu. Die komplexen Konstruktionen mit ihren vielen Details und spezifischen Komponenten erfordern eine intensive Zusammenarbeit.  Gute, effiziente Kommunikation führt zu schnelleren Entwürfen, höherer Qualität, mehr Innovation und schließlich auch einer besseren Wettbewerbsposition. Firmen, deren Kernaktivität der mechanische Entwurf ist, haben dann auch oft große Investitionen in Workflow-Managementsysteme getätigt.

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Die Autodesk PDM-Lösung ist ideal für leistungsstarke Umgebungen wie Autodesk Inventor. Gewissermaßen stellt sie eine natürliche Ergänzung dar.

Rob ter Doest

Vizepräsident, Finanzen & IT - Vosta LMG
Silhouet

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Mechanische Qualitätsentwürfe unterstützen die Wettbewerbsposition

Die niederländisch-deutsche Vosta LMG-Gruppe gehört zu den Unternehmen, für die die Qualität der mechanischen Entwürfe von entscheidender Bedeutung ist. Vosta LMG ist ein hoch spezialisiertes technisches Unternehmen mit Niederlassungen in Amsterdam und Lübeck (Deutschland).
 Die Firma entwirft, entwickelt und liefert Schwimmbagger und Technologie für Schwimmbagger.

Herr Rob ter Doest, Vizepräsident, Finanzen & IT bei Vosta LMG, erklärt eingangs:  „Unsere Hauptspezialität sind Schneidköpfe.  Schneidköpfe - oder auch unter dem englischen Begriff ‚Cutter‘ bekannt - lösen Material vom Boden.  Diese Komponenten sind natürlich schweren Belastungen ausgesetzt; harte Böden, die z. B. für China und den Nahen Osten typisch sind, sorgen für schnelle Abnutzung.  Selbstverständlich haben Kunden, die unter diesen Umständen arbeiten, besondere Qualitätsanforderungen.  Vosta LMG ist weltweit einer der wenigen Betriebe, die auf diesem hohen Niveau mithalten können.“  

Umstellung auf 3D

In den deutschen und niederländischen Niederlassungen arbeiten heutzutage insgesamt um die 25 CAD-Konstrukteure.  Anfang der 90er-Jahre tauschte Vosta LMG seine vertrauten Zeichenbretter gegen AutoCAD. 2D reichte aber auch schnell nicht mehr aus.

Martin van den Berg, Projekttechniker, erklärt:  „Ende der 90er-Jahre beschlossen wir, auf 3D umzustellen, vor allem, weil wir dadurch schneller Modelle unserer Entwürfe bauen konnten.  Damals haben wir mehrere Pakete geprüft und uns dann aus mehreren Gründen für Autodesk Mechanical Desktop entschieden.  Unter anderem, weil wir beim gleichen Hersteller bleiben, aber auch weil wir weiter mit unserem vertrauten Partner Cadac Group zusammenarbeiten konnten. Mechanical Desktop bot zwar nicht die gesamte Funktionalität der teuersten Produkte, erfüllte jedoch zu diesem Zeitpunkt unsere Anforderungen, auch aufgrund seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.“  

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Die Entscheidung für Inventor von Autodesk

Rob ter Doest erklärt weiter:  „1999 ging das damalige Unternehmen Vosta in den Besitz eines neuen Eigentümers über und verschmolz mit LMG.  Der deutsche Betrieb führte gerade eine Überprüfung der Erstellung von 3D-Paketen durch.

Wir haben dann beschlossen, sofort gemeinsam Pakete für die Solid-Modellierung zu überprüfen.  Die Technologie war natürlich nicht zum Stillstand gekommen, und es kamen Pakete mit der Funktionalität teurerer Produkte auf den Markt, die jedoch vom Preis her interessant waren. Aus unseren Überprüfungen ist Autodesk Inventor als beste Lösung hervorgegangen, aufgrund überlegener Technologie, aber auch, da wir wieder bei unserem vertrauten Lieferanten Cadac Group bleiben konnten.“

Vom 3D-Entwurf bis zur komplett neuen Arbeitsweise

Die Einführung von Inventor hat zu einer Explosion der Dateimengen geführt.  Eine 2D-Zeichnung ist ein Dokument, mit höchstens ein paar Objekten; eine 3D-Baugruppe besteht aber aus Hunderten von Komponenten oder mehr.  Durch diese plötzliche Zunahme der Informationen mussten viele Unternehmen, die auf 3D umgestellt haben, ein Dokumentverwaltungssystem kaufen.

Aber ungeachtet dessen hatte Vosta LMG sowieso ein Dokumentverwaltungssystem nötig.  Erstens, um den zwei Niederlassungen eine effiziente Zusammenarbeit miteinander zu ermöglichen, aber auch, um Entwurfsdaten mit anderen Abteilung zu teilen und den Engineering-Prozess so noch weiter zu verbessern.

Dreh- und Angelpunkt des gesamten Betriebsprozesses

Das Angebot an Umgebungen, die Entwurfsdaten verwalten können, ist begrenzt.  Die meisten Systeme werden zur Verwaltung von Dokumenten entwickelt.  Und spezielle Systeme zum Verwalten von Entwurfsdaten sind dann für die Speicherung von Dokumenten nicht immer so praktisch.

Rob ter Doest: „Wir suchten ein System, mit dem wir den ganzheitlichen Produkt-Lebenszyklus verwalten und Informationen mit anderen Abteilungen austauschen konnten. Die CAD-Konstrukteure verwalten die Komponenten und Produkte, mit den zugehörigen Spezifikationen, in der Datenbank. Mit den Produktdaten werden dann Daten über den weiteren Projektverlauf, E-Mail-Verkehr mit Partnern, Lieferanten und Kunden, Reparaturverläufe, Ersatzteile usw. verknüpft.

Das Produkt wird somit zum Dreh- und Angelpunkt des gesamten Betriebsprozesses.  Auf diese Weise haben die Mitarbeiter stets einen klaren Überblick über das Projekt.  Aber auch für die CAD-Konstrukteure ist das praktisch:  Sie verfügen so gewissermaßen über einen virtuellen ‚Baukasten‘ mit Komponenten und Produkten.“  

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Wiederverwendung und Standardisierung

 „Die neue Umgebung schlägt gewissermaßen eine Brücke zwischen der technischen Abteilung und den nicht-technischen Abteilungen, z. B. dem Einkauf. Es ist auch ein erster Anlauf zu einem ERP-System.  Langfristig muss die Umgebung sich zu einer komplett auf Komponenten basierten Umgebung entwickeln, mit maximaler Wiederverwendung von Komponenten und Standardisierung.“

Die Cadac Group riet zu Autodesk PDM.  Ter Doest: „Diese Software bot die Antwort auf unsere Anforderungen.  Das Paket versteht die Dateien und Logik von 3D-Entwurfssystemen.  Es ist ideal für leistungsstarke Umgebungen wie Autodesk Inventor. Gewissermaßen stellt es eine natürliche Ergänzung dar.“ Das bestätigt auch Ben Spreen von der Cadac Group.  „Als einer der führenden Lieferanten von 3D-Solid-Modellierungssoftware hat Autodesk erkannt, dass im Markt ein Bedarf für eine äußerst weitgehende Integration der Entwurfsumgebung mit einer Managementumgebung bestand.

Veränderung führt zu mehr Effizienz

Heute verwaltet Vosta LMG in seinen Niederlassungen in den Niederlanden und Deutschland eine Autodesk PDM-Datenbank.  Diese Datenbanken werden in Echtzeit abgeglichen - die Dateien jede Nacht. Beide Niederlassungen teilen somit die gleichen Informationen, wodurch eine besonders effektive Zusammenarbeit entsteht.

Das neue System wurde Ende Mai live geschaltet. Ein Produkt in diesem Umfang bringt natürlich auch die Erforderlichkeit von Veränderungsprozessen mit sich.  Rob ter Doest nochmals:  „Wir befinden uns derzeit komplett in der Übergangsphase.  Die Anwender haben die ersten Schulungen in der Tasche und lernen nun, in der täglichen Praxis mit der Umgebung zu arbeiten.  Das ist nicht immer alles offensichtlich.  Der Unterschied in der Akzeptanz durch die technischen Mitarbeiter, die die Spezifikationen selbst mitentwickelt haben, und den nichttechnischen Anwendern ist auffallend groß.  Letztere vermissen plötzlich ihre vertraute Explorer-Umgebung.  Außerdem sehen sie nicht immer das komplette Bild; sie begreifen oft nicht, warum sie bestimmte neue Verfahren befolgen müssen.

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Unterstützung durch Akzeptanz

Die Lösung?  Gemäß ter Doest:  „Helfen, helfen und noch mal helfen, und eine Anleitung schreiben.  Die ‚Nachsorge‘ ist von sehr großer Bedeutung.  Sie hilft den Leuten, die neue Arbeitsweise schneller zu akzeptieren, und macht sie so auch schneller produktiv.

Wir sind davon überzeugt, dass sich nach ein paar Monaten, wenn wir einmal alle eingearbeitet sind, zeigen wird, wie viel effizienter die neue Umgebung doch ist.“ Vosta LMG rechnet mit einem Zeitraum von sechs Monaten, um die Umstellung abzuschließen. Das Unternehmen hat übrigens noch ehrgeizige Pläne mit der PDM-Lösung von Autodesk.  So wollen sie unter anderem eine Verknüpfung mit dem Finanzsystem einführen.

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