Stork Food & Dairy Systems

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Über Stork Food & Dairy Systems

Stork Food & Dairy Systems entwickelt, produziert und liefert seit 1930 Abfüllungs- und Verpackungsmaschinen für die Milchwirtschaft, Erfrischungsgetränke- und Pharmaindustrie. Dieses auf der ganzen Welt tätige Unternehmen setzt Autodesk Inventor in einer Autodesk PDM-Umgebung ein, die mit SAP verknüpft ist und die Entwurfsdaten mit der Niederlassung in den USA abgleicht.

Stork Food & Dairy Systems in Amsterdam hat eine lange Geschichte. Und mit sehr großen Glanzzeiten, aber leider ab und zu auch einmal einem Tiefpunkt. Als 2007 die Rentabilität so niedrig lag, dass dringend drakonische Maßnahmen notwendig waren, kam die richtige betriebswirtschaftliche Erkenntnis aus einer unerwarteten Ecke: Standardisierung mithilfe von 3D-Zeichensoftware.

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Dank CadacOrganice Vault mussten wir auf dem Gebiet von PDM das Rad nicht erneut erfinden.

Umstellung auf Configure-to-Order

Stork Food & Dairy war es gewöhnt, immer schwarze Zahlen zu schreiben, für alle fünf seiner Produktgruppen. Aber die wirtschaftliche Lage setzte dem Wohlstand ein Ende, und Stork Food & Dairy sah sich gezwungen, seine Unternehmensstruktur neu zu überdenken. Man beschloss, sich bei der Entwicklung auf zwei anstatt fünf Produktgruppen zu konzentrieren, und zwar Sterilisierungs- und Aseptikanlagen. Diese Verkleinerung und der entsprechende Effizienzkampf beinhalteten unwiderruflich auch eine drastische Veränderung des Betriebsprozesses. Das Unternehmen ging von einer „Engineer-To-Order“-Struktur weitgehend auf eine „Configure-To-Order“-Struktur über.

Frank Mermans, technischer Leiter bei Stork Food & Dairy, erzählt von den einschneidenden Maßnahmen. „Wir hatten mit mehreren großen Herausforderungen zu tun“, so Mermans. „Und die hatten ohne Ausnahme mit der Straffung der vorhandenen IT-Systeme zu tun, um die neue ‚Configure-To-Order‘-Struktur sofort optimal einzurichten. Der erste Schritt war für uns, alle vorhandenen ERP-Systeme auf ein System zurück zu reduzieren. Der zweite Schritt war die Durchführung einer Straffung auch im CAD-Bereich, wo wir ja auch noch mit verschiedenen Systemen arbeiteten. Der dritte Schritt war logischerweise die Erzielung einer optimalen Zusammenarbeit zwischen dem ERP- und CAD-System.“

Dreistufenplan

Stork Food & Dairy entschloss sich zur Lieferung des ERP-Systems durch SAP. Was CAD anging, entschloss man sich, auf eine Autodesk-Umgebung hinzuarbeiten. Mermans hatte sich auch nach hochwertigen PLM-Systemen sowie Wettbewerbern von Autodesk umgesehen.

„Sie hatten alle ihr Für und Wider, das muss man deutlich sagen. Aber auch in Anbetracht der Erfahrung, die viele unserer Ingenieure mit AutoCAD und Autodesk Inventor haben, und der Erkenntnis, dass wir mit den Autodesk-Paketen führende Tools auf dem Gebiet des 3D-Entwurfs ins Haus holten, haben wir uns für ihre Lösungen entschieden.

Außerdem scheint man die gesamte Verwaltung des Entwurfsprozesses mit den Autodesk-Tools sehr einfach regeln zu können, was für uns natürlich entscheidend ist.“ Mermans spricht hierbei von der durch die Cadac Group entwickelten CadacOrganice Vault-Lösung. CadacOrganice Vault kombiniert standardisierte PDM-Funktionalität mit einer Methode zum schnellen Einrichten von Autodesk PDM-Software über eine ihrer Standardkonfigurationen oder „Best Practices.“ Durch die Kombination von Best Practices hat Cadac dafür gesorgt, dass Stork auf dem Gebiet von PDM das Rad nicht erneut erfinden musste.

Mehr über CadacOrganice Vault
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STORK Pot Line injection molding machine

Replikationsserver für den ‚Export‘

Bevor man die Verknüpfung mit SAP tatsächlich durchführte, hat Stork Food & Dairy seinen neuen Ansatz auch auf die USA ausgeweitet. So hat nicht nur der niederländische Zweig von Stork von der erhöhten Konzentrierung in Amsterdam profitiert, sondern auch der internationale Markt.

Mermans: „Stork Food & Dairy ist seit Jahren ein Vorreiter im Markt, und insbesondere in der Aseptik wage ich zu behaupten, dass wir dort einen sehr großen Vorsprung haben. Das ist unserer gut 40-jährigen Erfahrung zu verdanken, aber auch unserem sehr breiten Ansatz. So arbeiten bei uns z. B. nicht nur Techniker, sondern auch Milchtechnologen und Mikrobiologen, um unsere Produkte in all ihren Facetten optimieren zu können.“

Replikationsserver für die Zusammenarbeit mit Amerika

Außerdem befindet sich gemäß Mermans ein Großteil der Kunden von Stork Food & Dairy in Amerika. „Amerika stellt für allem für unsere containerinternen Sterilisierungssysteme ein gigantisches Absatzgebiet dar. Und mit unserer neuen IT-Struktur haben wir dafür eine ausgezeichnete logistische Lösung gefunden; anstelle die Systeme hier in Amsterdam zu produzieren und dann zu verschiffen, produzieren wir sie dank der neuen Struktur nun normalerweise dort.“ Stork hat das wirklich auf eine ganz einfache Weise für sich erreicht. Sie haben nämlich die Verknüpfung zwischen ERP und CAD, nachdem sie einmal in Amsterdam eingerichtet war, im Allgemeinen auf die USA erweitert, und zwar über einen Replikationsserver. Mermans: „Die technische Abteilung in den USA beschäftigt sich vor allem mit Projekten auf dem Gebiet der containerinternen Sterilisierung; die Ingenieure dort können die Entwürfe, die morgens in Amsterdam gezeichnet wurden, normalerweise gleich anpacken und weiter ausarbeiten. Dieser Ansatz spart Stork Food & Dairy gehörig logistische und Importkosten und erbringt einen großen Zeitgewinn.“

 

Die Herausforderungen und Möglichkeiten

Hierbei muss betont werden, dass ein Unternehmen wie Stork nichts über Nacht übers Knie gebrochen hat, und die Möglichkeiten und vor allem die Unmöglichkeiten zunächst einmal klar vor Augen haben musste. Mermans erkannte, dass die Umstellung von ‚Engineering‘ auf ‚Configuring‘ bei einem Unternehmen wie seinem mit der entsprechenden IT steht oder fällt. Wobei die Entwurfssoftware eine entscheidende Rolle spielte.

„Insbesondere die Umstellung von zwei- auf dreidimensional ist ein Einschnitt, wobei sie aber auch sofort Ergebnisse liefert“, so Mermans. Der neue Entwurfsansatz hat schnell eigenhändig dafür gesorgt, dass Stork heute wieder eine stabile Organisation ist, die schwarze Ziffern schreibt. Der 3D-Entwurf sorgt dafür, dass die Entwurfsgeschwindigkeit steigt, alle möglichen Informationen verfügbar bleiben und die Kosten gesenkt werden, während gleichzeitig intern die erforderliche Ruhe geschaffen wird, allein durch die Tatsache, dass wir alle an einem Strang ziehen.

Stork Food & Dairy hat, wie es sich für eine Organisation ihrer Größe ziemt, ein großes Anforderungspaket für seine IT-Verwaltungsumgebung. Externe Hilfe in Form von Beratung durch die Cadac Group war dann auch kein unnützer Luxus. Mermans wollte auf jeden Fall über einen TIFF-Generator verfügen sowie mehrsprachige Anwendungen und bestimmte PDM-Funktionen, wie z. B. auch die Möglichkeit zur Mitlieferung von Anleitungen bei Entwurfszeichnungen. „Die Cadac Group ging diese Herausforderung von der Best-Practice-Perspektive, auf der CadacOrganice Vault basiert, aus an“, so Bert Assen, Verkaufsleiter bei Cadac Group MFG.

STORK Full Electric injection molding machine

STORK Pot Line injection molding machine

Die Zukunft

Und dann hat Mermans noch mehrere Wünsche für die Zukunft auf seiner Liste. So möchte er z. B. die Ingenieurbüros, die seine Organisation unterstützen, an die von Stork Food & Dairy eingerichtete Umgebung anschließen.

Dies bietet eine einfache Methode, um Arbeiten z. B. nach Indien auszulagern und rund um die Uhr den Finger am Puls zu halten. Danach wird Stork Food & Dairy, wenn alles nach Plan verläuft, weiter auf eine PLM-mäßige Struktur hinarbeiten. Mit der wichtigen Zielsetzung, die Projektordnerstruktur in Autodesk PDM einzurichten, um die As-Builts pro Auftrag zu verwalten. Die As-Builts werden nun noch in SAP verwaltet, obwohl dies eine schwere administrative Belastung mit sich bringt. Es ist dann auch das Ziel, alle CAD-Anwender von SAP aus über PDM mit der Logistik kommunizieren zu lassen. Einerseits aufgrund der Senkung der administrativen Belastung, andererseits, da PDM es ermöglicht, direkt von der Anwendung aus Komponentenhefte hinzuzuziehen, was Stork beträchtliche Vorteile bringt.  

Eine Komplettlösung für Configure-to-Order

Danach wird Stork Food & Dairy den Austausch zwischen CAD und ERP noch weiter mit Preis- und Lagerinformationen ausweiten. In Zusammenarbeit mit der Cadac Group, die mit CadacOrganice Vault einen Standard erstellt hat, der den Prozess für Configure-to-Order mit vereinfacht hat. „Wir haben hier eine echte Erfolgsgeschichte“, so Mermans.

„Wir haben nun ein Komplettpaket in den Händen, womit wir unseren Geschäftsbereich Food & Dairy aus den roten Zahlen geholt haben. Wir haben die Projekte optimal unter Kontrolle; dadurch, dass wir die Lösung der Cadac Group optimal einsetzen, können wir unseren Kunden die Maßarbeit bieten, die sie von uns gewohnt sind, aber zu niedrigeren Kosten für Stork Food & Dairy, und mit einer besseren Gesamtübersicht innerhalb der Projekte.“

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