Mombarg Beton (Beldert Beach-Aussichtsturm)

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Ein komplexes Bauwerk vollständig aus Beton

Ein einzigartiges Wahrzeichen, das über eine raffinierte Baumethode möglich wurde
Der Freizeitstrand Beldert Beach in Zoelen bietet jedem etwas. Herrliches Badewasser, einen Loungeklub und verschiedene Aktivitäten wie Beachvolleyball, Niedrigseilparcours, den WipeOut-Freizeitpark und nun auch noch einen fantastischen, 20 Meter hohen Aussichtsturm. Neben einem Aussichtspunkt bietet der Turm auch Gaststättenbetriebe, drei Kletterwände und mit mindestens 300 Metern Länge die längste Zipline der Niederlande. Das neue Wahrzeichen ist vollständig aus Beton gebaut, was nur durch eine raffinierte Baumethode mit Fertigbau-Betonelementen möglich war.

Vollständig aus Beton
Dank aufsehenerregender Entwürfe von drei anderen Aussichtstürmen, wobei ein Entwurf selbst mit der Benelux Trofee ausgezeichnet wurde, wurde Ateliereen Architecten aus Eindhoven am Projekt beteiligt. „Der Entwurf basiert auf dem Besuchererleben. Im Grunde ist es eigentlich eine Treppe, die zu einem Aussichtspunkt führt, aber wir versuchen doch immer, etwas Besonderes daraus zu machen“, so Maud Nieraeth-van Banning, Eigentümer und Architekt bei Ateliereen Architecten. „Nach dem ersten Entwurf war der Auftraggeber, Holland Evenementen Group, sofort hell begeistert. Wir haben beschlossen, das Bauwerk aufgrund des schönen robusten Charakters und der Möglichkeit, die Wände als Kletterwand zu nutzen, vollständig aus Beton zu erstellen.

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Mit dem TheModus Center of Gravity-Modul konnten wir virtuell sehr schnell den Schwerpunkt des Revit-Modells bestimmen.

Frank van der Drift

Betriebsleiter - Mombarg Beton
Silhouet

Fertigbau oder vor Ort?

Es war eine lange Suche nach der richtigen Arbeitsweise für dieses Bauwerk. Fertigbau oder vor Ort? Maud: „Da man uns von allen Seiten vom Fertigbau abgeraten hat, haben wir uns zunächst einmal für vor Ort entschieden. Aber die Angebote fielen alle viel zu hoch aus.

Bis auf das vom Bauunternehmer Van Arnhem. Sie wollten nämlich aufgrund der außergewöhnlich komplexen Form, die vor Ort einige Komplikationen mit sich bringt, doch mit Fertigbau arbeiten. Sie hatten eine Menge Erfahrung mit Fertigbau-Betonspezialist Mombarg Beton. Von ihrer Seite kam dann auch ganz schnell ein durchführbarer und machbarer Vorschlag zur Produktion des Turms aus Fertigbauelementen. Nicht nur kostentechnisch schien dies eine bessere Lösung, sondern auch ästhetisch. Die Ausführung konnte straffer, schöner und spektakulärer erfolgen als vor Ort!

TheModus in de praktijk | Spectaculaire uitkijktoren van prefab beton

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Komplexer Entwurf aus losen Elementen abgeleitet

Mombarg Beton modellierte den architektonischen 2D-Entwurf ganz neu in 3D in Autodesk Revit. „Gemeinsam mit ihrem Fachwissen über Beton und unserer ästhetischen Vision sind wir schließlich auf eine Konstruktion mit losen Elementen gekommen, die nahtlos an die richtigen Randhöhen und Knicklinien anschließen. Unser Entwurf blieb überzeugend, während sie ihn realisierbar gemacht haben.“

Frank van der Drift, Betriebsleiter bei Mombarg Beton, fügt hinzu: „Für Engineering und Produktion entschieden wir uns für elf aufeinandergestapelte, rechteckige Fertigbau-Betonringe mit einer festen Breite, aber wechselnden Längen- und Höhenmaßen. Obwohl diese Elemente verschieden sind, wurden sie in einem gegossen und jedes Mal umgebaut.“

Eine stabile Konstruktion ist unerlässlich

Wo ein Architekt natürlich die besondere Form mit schrägen Flächen und Kanten behalten möchte, nutzt es dem Betoningenieur eigentlich, den Turm aufgrund der Einfachheit und Stabilität so gerade wie möglich zu machen. Frank: „Vor allem Letzteres war bei der konstruktionsbezogenen Frage dieses Projekts sehr wichtig. Der Turm musste von selbst stehenbleiben und nicht aufgrund seiner Form eine Neigung zum Umfallen haben.“

Um diese Anforderung zu erfüllen, hat Mombarg Beton das von der Cadac Group entwickelte TheModus Center of Gravity-Modul in Revit angewendet. Frank: „Dank dieses leistungsstarken Tools konnten wir virtuell den Schwerpunkt des Turms bestimmen. In der Gesamtheit, der untersten oder obersten Hälfte, aber auch in den separaten Elementen. So konnten wir in der Entwurfsphase immer präzise sehen, ob der Turm sich im Gleichgewicht befand und stabil stand. Das lieferte am Ende nicht nur ein qualitativ besseres Bauwerk, auch die Montage verlief ein Stück schneller und mit weniger Problemen. Ohne dieses TheModus-Modul hätten unsere Konstrukteure enorm viel Arbeit mit den sehr komplizierten Schwerpunktkalkulationen gehabt, wobei auch noch ein großes Fehlerrisiko bestanden hätte!“

Mehr über TheModus Center of Gravity
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Produktionszeichnungen im Handumdrehen

Neben dem TheModus Center of Gravity-Modul nutzt Mombarg Beton auch TheModus Documentation. Frank: „Wir modellieren normalerweise ein Bauwerk, in diesem Fall also einen Turm, wobei wir in Revit die durch uns zu produzierenden Betonelemente herausziehen, um Ansichten und Produktionszeichnungen davon zu erstellen.

Früher erledigten wir das manuell, was enorm zeitraubend war und auch bei Überarbeitungen und Änderungen immer zu viel Arbeit führte. Nun kann man das glücklicherweise mit ein paar Mausklicks erledigen. Wo das Erstellen eines Zeichenblatts im Durchschnitt um die 15 - 20 Minuten pro Element in Anspruch nimmt, dauert das nun lediglich fünf Minuten, seitdem TheModus Documentation alle Blätter von selbst aus dem Revit-Modell holt. Man braucht sich nur ausrechnen, was für einen Zeitgewinn das bei einem Bauwerk mit um die 400 Elementen liefert!“

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